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Mittwoch, 7. März 2018

„Wenn die richtigen Leute das richtige machen…“

tec.news 34: Interview mit Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer TEConcept GmbH

TEConcept ist Partner des MICA.networks. Im Zuge ihrer Netzwerkzugehörigkeit hat das zur MESCO Gruppe zugehörige Unternehmen einen sogenannten IO Link-Master in die HARTING MICA Plattform integriert. Der Master stellt üblicherweise die Schnittstelle zwischen IO-Link Sensoren und einem von Anwender vorgegebenen Feldbus her. Über die Integration in die MICA Plattform werden IO-Link Sensoren stattdessen mit dem Ethernet und darüber hinaus beispielsweise mit cloudbasierten Diensten verbunden. Zur Realisierung war einerseits eine Erweiterung der MICA Mechanik nötig, andererseits entwickelte TEConcept die Platine dafür und implementierte die entsprechende Software und Module, um so die Kommunikation zwischen Sensoren und MICA zu gewährleisten. tec.news sprach mit Dr. Franz-Otto Witte, Geschäftsführer der TEConcept GmbH, über Vorteile und Herausforderung eines Partnernetzwerks.

tec.news: Herr Dr. Witte, wie kam es dazu, dass Sie sich dem Partnernetzwerk des MICA.network angeschlossen haben?
F.O. Witte: Wir haben die HARTING MICA als spannende Plattform kennengelernt, mit der wir unsere Expertise auf dem Gebiet des IO Links perfekt umsetzen konnten. Für uns war diese partnerschaftlich generierte Lösung eine Art Testballon, die uns nicht viel Aufwand gekostet hat. Wir hatten ja unsere Technologie quasi in der Schublade und mussten diese nun nur noch an die Technologie der MICA anbinden.

Damit sprechen Sie bereits einen wichtigen Punkt an, der innerhalb eines Partnernetzwerks zum Tragen kommt: Sie haben Ihre Kompetenz mit eingebracht, ohne dabei einen massiven Investitionsaufwand zu leisten. Welche weiteren Vorteile sehen Sie im Partnerschaftsmodell?
Im Gegensatz zu Auftragsarbeiten für große Systemanbieter, rückt hier eine weltweite Vernetzung in den Vordergrund, aus der Lösungen aus mehreren Händen resultieren. Ein hohes Maß an breit aufgestelltem Wissen lässt sich nur gemeinsam zusammentragen, das kann ein Unternehmen allein gar nicht leisten. Und das ist eben hier der Vorteil: Firmen haben in ihren jeweiligen Teilbereichen ein sehr hohes Spezialwissen. Wir beispielsweise sind zwar eine kleine Firma, gehören in unserem Bereich allerdings zur Weltspitze. Mit anderen Spezialisten an einen gemeinsamen Tisch gebracht, können wir komplexe Gesamtlösungen realisieren. Und das schnell und flexibel. Unsere MICA IO Link Lösung konnten wir in drei Monaten umsetzen – von ersten Gesprächen bis hin zu einer fertigen Messe-Demo.

Welche Herausforderungen sehen Sie im Modell des Partnernetzwerks?
Die wichtigste Grundvoraussetzung eines solchen Modells ist, dass alle Partner aus der Zusammenarbeit profitieren und an der Wertschöpfung beteiligt sein müssen. Damit steht und fällt ein Partnernetzwerk. Ebenso finde ich, ist es extrem wichtig, dass der Kunde weiß, er bekommt qualitativ die gleiche Wertigkeit wie ein Produkt aus der Hand eines einzelnen Anbieters. Es darf für ihn also keinen Qualitätsnachteil geben. In diesem Zusammenhang muss auch klar sein, wer sein konkreter Ansprechpartner beispielsweise bei Problemfällen ist. Eine solche Rollenverteilung innerhalb eines Netzwerks muss klar hervorgehen. Mit deutlich definierten Schnittstellen ist man dann auf einem guten Weg.

 

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